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Ronic Developing

ONOOKA RONIC – EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN

 

Die Mission war klar, der Ronic sollte eine echte Dirt-/Street-/Pumptrack-Maschine werden.

Alles begann mit dem ersten Prototypen, der vom damaligen Teamfahrer, Felix Rosendahl, ein geschlagenes Jahr lang nach Strich und Faden aufs unerbittlichste geprügelt wurde. Da passierte es schon mal, dass ein 6 Meter Double versehentlich im Frontflip überflogen wurde. So einige Teile mussten während dieser Testphase Federn lassen.

 

 

 

 

Erst als all diese Erfahrungen gesammelt waren, machte sich ein siebenköpfiges Studententeam der technischen Universität Kempten, im Zuge einer Studienarbeit daran, den Rahmen in einem Zeitraum von sechs Monaten nach Strich und Faden unter die Lupe zu nehmen. Per modernster FEM Berechnungsmethoden wurde der Ronic Rahmen optimiert.

 

 

Per Dehnmessstreifen wurden zuerst die tatsächlichen Spannungen ermittelt, die beim Dirt-, Street- und Pumptrack Einsatz wirklich entstehen.

 

 

 

Bei dieser Studie half uns unser Freund und Gastfahrer Carlo Dieckmann, der bepackt mit Boardcomputer im Rucksack, alle Situationen simulierte, die auf ein Bike im rauen Alltag einwirken können.

 

 

 

Es wurden Fahrfehler simuliert, aber auch verschiedene Einsatzbereiche.

 

 

Diese gesammelten Daten sollten die Basis für die spätere Optimierung des Rahmens sein. Mit Daten ist es einfach einen leichten Rahmen zu entwickeln, der einen Prüfstandtest mit vorgegebenen Kräften und Kraftrichtungen besteht.

Aber nichts ist härter als das wahre Leben.

Unser Ziel war es die beste Balance zwischen Gewicht und Stabilität zu finden.Wobei bei einem Sturz ein Rohr auch gerne mal auf einen Gegenstand aufschlägt. Die Rohre sollten also gleichzeitig nicht zu anfällig gegen Dellen sein, wie es bei extremem Leichtbau oft der Fall ist. Spaßeshalber sagt man zu solchen Rahmen Coladosen, denn: einmal gestürzt, schon verdellt – das wollten wir nicht!

Die überdimensionierten Rohre im vorderen Rahmendreieck und am Hinterbau machen den Rahmen enorm steif. Als Material kam die hochwertige 7005er Aluminiumlegierung zum Einsatz.